Ausflug zur ESAF-Baustelle in Mollis
Am Samstag, 16. August 2025 machten sich 12 Mitglieder der Sektion Toggenburg-Linth auf den Weg nach Mollis, um einen Blick hinter die Kulissen des ESAF 2025 zu werfen. Wie bestellt setzte pünktlich zum Start der Führung starker Regen ein und blieb uns bis zum Schluss treu. Kaum war die Besichtigung vorbei, klarte der Himmel auf und die Sonne zeigte sich, als wäre sie extra für unser Mittagessen bestellt worden.
Spannende Einblicke
Die Führung leitete niemand Geringeres als die zweifache Schwingerkönigin Franziska Schatt. Sie vermittelte uns viele spannende Informationen über den Schwingersport und den enormen Aufwand, den ein Anlass dieser Grösse erfordert.
Die Arena der Superlative
Besonders beeindruckend war die gigantische Arena: Mit Platz für 56'500 Zuschauerinnen und Zuschauer ist sie das grösste mobile Stadion der Welt. Alle 42'000 Einwohnerinnen und Einwohner vom Kanton Glarus hätten darin Platz und trotzdem wäre erst 75% der Auslastung der Arena erreicht.
Holz-Muni «Max»
Ein weiterer Höhepunkt war der riesige Holz-Muni «Max», der beim Eingang thront. Mit über 20 Metern Höhe, 36 Metern Länge und einem Gewicht von 182 Tonnen ist er ein wahres Wahrzeichen. Über 220 Unternehmen und 500 Lernende haben an seinem Bau mitgewirkt. Nach dem ESAF soll «Max» bis zu 25 Jahre lang an einem festen Standort Besucher anziehen.
Der Gabentempel
Sehr eindrücklich war auch der Besuch des Gabentempels. Für die 274 Schwinger und über 50 Steinstösser warten dort Andenken im Gesamtwert von rund einer Million Franken. Eine grosse Augenweide und ein Zeichen der Wertschätzung.
Geselliger Ausklang
Nach so vielen Eindrücken liessen wir den Ausflug bei einem feinen Mittagessen im Glarnerzelt gemütlich ausklingen, bevor sich alle individuell auf den Heimweg machten.
Tipp für alle Daheimgebliebenen
Das Festgelände in Mollis ist bereits jetzt frei zugänglich inklusive Festzelt und Barbetrieb. Ein Ausflug lohnt sich definitiv!